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maskenscherz

Ich behaupte, dass sich prätentiöse deutsche Kritiken seit gut 79 Jahren gleich anhören.

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Nov. 22nd, 2006 | 08:36 pm
mood: sillysilly
posted by: die_gruene_fee in maskenscherz

Beweisstück eins: Es geht nicht um den individuellen Fall Klaus Mann, es geht um den typischen Fall einer Sorte Zwanzigjährigen, die nicht die Jugend repräsentieren, sondern das stagnierende Greisentum, das als klebriges Rudiment erledigter kulureller Ansätze mit unnützer Indolenz in die gärende, flutende, grundstürzende Gegenwart hineinschnarcht.
Was nicht heißen soll, dass Revue zu Vieren kein wirklich schwaches Stück ist - aber leider liest sich das Feuilleton heute noch immer so ähnlich, und der Kritiker lehnt sich zufrieden zurück.

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Comments {7}

the green fairy

(no subject)

from: die_gruene_fee
date: Dec. 29th, 2006 06:01 pm (UTC)
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(Ja, es geht um die 'Revue zu Vieren'. Und dass die wirklich ziemlich schwach ist, da sind wir uns ja anscheinend einig - ist das Stück eigentlich je wieder aufgeführt worden?)
Ich kann dir leider nicht sagen, wie alt der Kritiker war (bzw. ich bin zu faul um das jetzt nachzuschauen), die Rezension stammt aber noch von der Uraufführung aus dem Jahr 1927. Leider klingen die Herren Kritiker heutzutage immer noch ähnlich.

Aber die große Frage, wie man noch "etwas Neues" schaffen kann... nun ja, das ist schwierig.

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